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BMBF-Initiative – Struktur und Ziele

Der Entwicklung von qualifizierten Fachkräften für eine dynamische, auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtete Volkswirtschaft wird vom Link_extern Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hohe Bedeutung beigemessen.

Im Interesse der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Einzelnen gelte es, so Link_intern die Förderrichtlinie, Möglichkeiten zu schaffen, um individuelle Qualifikationen und Leistungspotenziale weiterentwickeln zu können. Zu diesem Zweck startete das BMBF die Initiative „Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“
(Laufzeit: 2005 - 2009).

Ziele der Initiative

Mit der bundesweiten Link_intern Förderung von elf regionalen Entwicklungsprojekten verfolgte das BMBF das übergeordnete bildungspolitische Ziel, Bildungswege zu öffnen und durchlässiger zu gestalten. Es sollen Übergänge zwischen Bildungsinstitutionen geebnet und dabei bereits vorhandene Qualifikationen und Kompetenzen berücksichtigt werden. Die Entwicklung und exemplarische Erprobung von Anrechnungsverfahren standen im Mittelpunkt der Arbeit der Projekte. Laut Förderrichtlinie sollten „jene Kompetenzen, die beruflich Gebildete in Aus- und Weiterbildung sowie im Beruf erworben haben, bei Hochschulstudiengängen in einer Höhe anerkannt werden, die den Leistungsanforderungen des jeweiligen Studiengangs entspricht“.

Elf Entwicklungsprojekte

Elf Entwicklungsprojekte aus Verbünden von Hochschulen und Institutionen der beruflichen Bildung versuchten, die oben genannten Programmziele umzusetzen. Sie hatten die Aufgabe, für in einer konkreten beruflichen Weiterbildung erworbene Kompetenzen Verfahren zur Anrechnung zu entwickeln und zu erproben und damit eine Äquivalenz zu Lernleistungen in fachlich relevanten Bachelor- und Masterstudiengängen zu belegen.

Grundlage dieser im Rahmen der Initiative identifizierten Lernleistungen ist das für den Hochschulraum entwickelte Leistungspunktesystem „European Credit Transfer & Accumulation System (ECTS)“. ECTS ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Es gilt als Eckpfeiler der Herstellung von Transparenz und Vergleichbarkeit der europäischen Studienstrukturen. Die nationale Umsetzung wurde im Juni 1999 mit der Ratifizierung der Bologna-Erklärung durch die europäischen Bildungsminister empfohlen.

Die Arbeit der Entwicklungsprojekte wurde durch die Einsetzung von Fachbeiräten unterstützt. Ihre Mitglieder sind Expertinnen und Experten aus Unternehmen, die die Fort- und Weitergebildeten beschäftigen, Vertretungen der zuständigen Stellen, insbesondere Mitglieder von Prüfungsausschüssen, Arbeitnehmervertretungen und Vertretungen von Bildungsträgern.

Die Projektdarstellungen der Entwicklungsprojekte finden Sie Link_intern hier.

Wissenschaftliche Begleitung

Gefördert wurden von Oktober 2005 bis Juni 2008 elf Entwicklungsprojekten. Die Link_intern Wissenschaftliche Begleitung, die das Link_extern Hochschul-Informations-System (HIS), Hannover in Kooperation mit der Link_extern VDI/VDE/IT, Berlin verantwortet, wird in drei Phasen, und zwar von Oktober 2005 bis Juni 2008, von Juli 2008 bis Juni 2009 und von Juli 2009 bis Juni 2011, gefördert.

Die Wissenschaftliche Begleitung hatte in der ersten Förderphase die Aufgabe, die Entwicklungsprojekte zu beraten, den wissenschaftlichen Diskurs zwischen den einzelnen Projekten zu fördern, den Fortgang der Arbeit zu unterstützen und die Ergebnisse der Entwicklungsprojekte zusammenzufassen. Die Ergebnisse finden Sie hier.

In der zweiten Förderphase wurden die von den Projekten entwickelten Verfahren und die Erfahrungen mit der Implementation der Verfahren ausgewertet. Die Ziele und Ergebnisse der Wissenschaftlichen Begleitung für die zweite Förderphase finden Sie hier.

In der Verlängerung der zweiten Förderphase stehen die Verbreitung der von den Projekten entwickelten Anrechnungsverfahren sowie die Unterstützung der beruflichen Bildung und der Hochschulen bei der Anrechnung im und Durchlässigkeit zum Hochschulbereich im Mittelpunkt. Entsprechende Maßnahmen hierzu finden Sie hier.

Die Wissenschaftliche Begleitung arbeitet in Ordnungsfragen der beruflichen Bildung eng mit dem Link_extern Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen. Eine Mitarbeiterin des BIBB gehört als operative Partnerin zum Team der Wissenschaftlichen Begleitung.

BMBF-Ausschuss

Zur Initiative wurde ein BMBF-Ausschuss eingerichtet. In ihm waren neben den relevanten Akteuren des BMBF die Gewerkschaften (DGB und IGM), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vertreten. Der Ausschuss begleitete fachlich den Verlauf der Initiative bis zum Ende der zweiten Förderphase der Wissenschaftlichen Begleitung im Sommer 2009.

Projektträger BIBB

Die Gesamtinitiative wird aus Mitteln des BMBF und Europäischen Sozialfonds finanziert. Das BMBF hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, mit der Projektträgerschaft beauftragt.

Links

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